19. März 2026
Seit jeher haben Unternehmen Wien als Knotenpunkt genutzt, um Wirtschaftskontakte und Geschäftsbeziehungen nach Ost-Mitteleuropa aufzubauen. Adastra nutzt diese Drehscheibenfunktion nun in die Gegenrichtung. Dafür verstärkt das kanadisch-tschechische IT-Beratungsunternehmen, das auf KI-basierte Datenanalyse und technologische Lösungen für effiziente Geschäftsprozesse spezialisiert ist, seine Präsenz in Wien. Schon jetzt ist Adastra hier für die Österreichische Post AG, Raiffeisen Bank International, UNIQA oder die Vienna Insurance Group tätig. Um die Geschäftsbeziehungen sowohl zu österreichischen Firmen als auch zu den Europazentralen internationaler Unternehmen und in die Schweiz auszubauen, wurde Mario Klima als Go-to-Market-Lead für Österreich geholt. Der gebürtige Wiener, der unter anderem für die Colt Technology Services, F5 Networks oder Dynatrace tätig war, verfügt über ein jahrzehntelang geknüpftes Netzwerk in der IT-Branche. Diese Kontakte will Klima nutzen, um die Markenbekanntheit von Adastra zu stärken, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz deutlich zu steigern.
Während viele österreichische Unternehmen ein Netzwerk an Tochterunternehmen in den ehemaligen Kronländern gegründet haben, geht Adastra den umgekehrten Weg. „Wir haben bei diesen Tochterunternehmen österreichischer Banken, Versicherungen und Telekomanbietern mit guter Arbeit überzeugt“, erklärt Marius Maslo, Adastra-Geschäftsführer für die Märkte Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Österreich. „Weil das bei den Muttergesellschaften nicht unbemerkt blieb, haben wir mittlerweile auch in Wien Fuß gefasst.“ So hat Adastra etwa das Versicherungsunternehmen UNIQA dabei unterstützt, unterschiedlichste Data-Warehouse-Systeme aus mehreren Ländern und Geschäftsbereichen durch eine einzige cloud-native Datenplattform zu ersetzen.
Datenbasierte Entscheidungen erleichtern
Diese zentrale Plattform beendet die Fragmentierung der Datenlandschaft, verkürzt Reporting-Zyklen deutlich, beschleunigt die Entwicklung von Predictive-Modellen, schafft eine stabile Infrastruktur für KI und erleichtert dem UNIQA-Team datenbasierte Entscheidungen. Es sind neben UNIQA renommierte Firmen wie Raiffeisen Bank International, die Vienna Insurance Group und Kunden aus der Automotive-Branche, die auch am österreichischen Firmensitz auf die Beratungsqualität von Adastra im Data- und Information-Management vertrauen. Weil Adastra international und grundsätzlich industrieagnostisch agiert, hat es ein Expertenteam mit tiefgreifendem Know-how in allen Branchen aufgebaut. Diese umfassende Expertise und die bereits bestehende Kundenbasis will das im Jahr 2000 in Kanada gegründete Unternehmen mit Unternehmenssitzen in Toronto und Prag jetzt in Österreich und der Schweiz für Wachstum über alle Branchengrenzen hinweg nutzen.
Branchenkenner mit Vernetzungskraft
„Wien ist die ideale Drehscheibe für unsere Westerweiterung“, betont Marius Maslo. Für diese Expansionsstrategie brauche Adastra eine Vertriebspersönlichkeit mit einem ganz speziellen Profil. „Einerseits muss unser Go-to-Market-Lead Österreich tiefe Branchenkenntnisse und ein großes Netzwerk an Kontakten haben. Andererseits ist die Fähigkeit gefragt, neue Partnerschaften für Adastra aufzubauen und bestehende zu intensivieren. Mario Klima bringt das alles mit. Mit seiner Vernetzungskraft ist er die Idealbesetzung für den Job des Go-to-Market-Lead Österreich“, betont Maslo. Klima, der das Vertriebshandwerk in der Versicherungsbranche gelernt hat, ist seit über 20 Jahren in Führungspositionen für IT- und Telekomunternehmen tätig. Als neuer Go-to-Market-Lead für Österreich hat sich der 51-Jährige drei zentrale Ziele gesetzt: „Ich will die Markenbekanntheit von Adastra erhöhen, das Unternehmen auch in neuen Branchen etablieren und den Umsatz substanziell erhöhen.“
„Datenmanagement muss wie Orchester harmonieren“
Die Bedeutung effektiver IT-Beratung in datenbasierten Geschäftsprozessen veranschaulicht Klima mit einem praktischen Beispiel. „Man sagt, ein Orchester ist nur so gut wie sein schwächstes Instrument. Das ist bei Daten- und KI-Infrastrukturen ganz ähnlich. Effizientes Datenmanagement muss wie ein großes Orchester harmonieren“, erklärt Klima. Deshalb analysiert das Experten-Team von Adastra nicht nur die Effizienz der Einzelkomponenten und Tools in der IT-Architektur, sondern auch, wie gut sich diese mit Cloud-Plattformen ergänzen. Danach werden klare Zielsetzungen zur Effizienzsteigerung samt konkreten Umsetzungsempfehlungen definiert. „Wie intensiv wir Modernisierungsprojekte begleiten oder mit Adastra-Spezialisten umsetzen, hängt davon ab, ob die Kunden intern über ausreichende Expertise und Manpower verfügen“, erklärt Klima. Überaus intensiv ist schon jetzt die Zusammenarbeit von Adastra mit Technologiepartnern wie Databricks, Microsoft, Google, AWS oder Bloomreach. Weil Adastra diese Zusammenarbeit sukzessive ausbaut, profitieren die Kunden von einer Beratungsqualität, die Gleichschritt mit technologischen Neuentwicklungen hält.