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ESG-Datenmanagement bei KUKA: Nachhaltigkeit messbar machen wie Finanzen

Mai 15, 2025

„Wir managen Nachhaltigkeit wie Finanzen – mit präzisen Daten und messbarem Impact“, sagt Kerstin Heinrich, Head of Corporate Sustainability bei KUKA. Bei mehr als 100 Standorten in über 50 Ländern ist eine ESG-Datenerfassung via Excel für KUKA keine Option. Stattdessen setzt das Unternehmen auf ein zentrales, datengetriebenes ESG-Management.

„Um ESG effektiv zu steuern, reicht es nicht aus, nur Daten zu sammeln. Wir müssen die Auswirkungen verstehen – über alle Geschäftsbereiche, Regionen und Produkte hinweg“, so Heinrich.

In der aktuellen Folge des Adastra-Podcasts spricht Kerstin Heinrich über den Wandel von ESG-Reporting: Von der reinen Compliance-Pflicht hin zu einem strategischen Steuerungsinstrument – vergleichbar mit der Finanzberichterstattung.

Jetzt Video ansehen (auf Englisch):

ESG bei KUKA – Diese Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • Einführung des Microsoft Sustainability Manager zur zentralen Steuerung von Nachhaltigkeitsdaten
  • Entwicklung eines eigenen Tools zur Erfassung von über 200 ESG-Datenpunkten weltweit
  • Etablierung klarer Data-Governance-Richtlinien und Schätzverfahren
  • Zielsetzung: Reduktion von Emissionen in Scope 1 & 2 um 40 %, sowie in Scope 3 um 20 % bis 2030 (Basisjahr: 2022)

Warum ESG-Daten heute entscheidend sind:

Neben der Erfüllung regulatorischer Anforderungen nutzt KUKA ESG-Daten auch für:

  • Kundenanfragen
  • Internes Reporting
  • Prozessoptimierung und Entscheidungsfindung

Die größte Herausforderung?

Mitarbeitende vor Ort dafür zu gewinnen, ESG-Daten korrekt zu erheben oder fundiert zu schätzen – und den Mehrwert dahinter zu verstehen.

Jetzt die komplette Podcast-Folge anhören (auf Englisch):

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