20. Januar 2026
Eine im November von Adastra durchgeführte Befragung unter 80 Führungskräften großer tschechischer Unternehmen zeigt, dass unzureichend aufbereitete Daten die größte Hürde für die Skalierung von KI darstellen. Befragte aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Einzelhandel, Versicherungen, Fertigung und Automobilindustrie, Energie, Versorgungswirtschaft sowie dem öffentlichen Sektor bestätigen zudem, dass hochwertige Daten entscheidend sind, um schnelleres Unternehmenswachstum durch KI zu ermöglichen.
Neben unvorbereiteten Daten werden KI-Initiativen auch durch begrenzte interne Kapazitäten und fehlende Kompetenzen behindert
Für 56 % der Befragten liegt die Hauptbarriere darin, dass ihre Daten nicht in einem Zustand sind, der den Aufbau verlässlicher KI-Services ermöglicht. Als zweithäufigste Hürde nennen Unternehmen den Mangel an internen Kapazitäten und Kompetenzen (46 %). Zudem kämpfen viele mit unklaren Verantwortlichkeiten für KI-Themen im Business (40 %) sowie der Notwendigkeit, einen wirklich tragfähigen Use Case zu identifizieren (36 %). Misstrauen gegenüber KI wird nur von 14 % der befragten Führungskräfte als Hindernis genannt.
„Die Umfrage unterstreicht, dass tschechische Unternehmen in den Startlöchern für KI stehen und an ihren geschäftlichen Nutzen glauben“, sagt David Kaláb, Vice President Data Management, Adastra Czech.
Was hindert Sie daran, KI breiter in Ihrem Unternehmen zu nutzen?
Was hindert Sie daran, KI breiter in Ihrem Unternehmen zu nutzen?
Unternehmen wollen den Business Impact und die KI-Einführung beschleunigen
Der wichtigste Treiber für Investitionen in „AI-ready Data“ ist direktes Unternehmenswachstum, das durch KI ermöglicht wird (48 %). Für ein Drittel der Unternehmen besteht die Priorität darin, die gesamte KI-Einführung zu beschleunigen (35 %) sowie das Risikomanagement zu stärken und das Verhalten von KI-Agenten zu steuern (jeweils 29 %).
Was motiviert Sie dazu, sich mit AI-ready Data zu beschäftigen?
Was motiviert Sie dazu, sich mit AI-ready Data zu beschäftigen?
Die Hälfte der Unternehmen macht erste praktische Schritte – doch nur wenige können KI im gesamten Unternehmen skalieren
Während 51 % der Organisationen bereits an ersten KI-bereiten Use Cases arbeiten, berichten nur 4 %, dass ihre Daten ausreichend ausgereift sind, um KI zu skalieren oder KI-Projekte unternehmensweit auszurollen. Ein Drittel befindet sich noch in der Orientierungsphase (33 %), und 12 % haben das Thema bislang nicht angesprochen. 18 % der Befragten berichten zudem von einem Mangel an produktionsreifen Use Cases.
„Die Umfrage bestätigt unsere Praxiserfahrung: Ohne hochwertige Daten und eine klare Datenstrategie kommen KI-Projekte kaum über die Pilotphase hinaus“, sagt David Kaláb. „Unternehmen, die bereits an ersten realen Use Cases arbeiten, sehen jedoch messbare Auswirkungen – mehr Effizienz im Kundenservice und schnellere Entscheidungen in zentralen Prozessen.“