8. Dezember 2022

Robotic Process Automation (RPA) ist ein sehr wichtiges Asset für Unternehmen. RPA ermöglicht es Unternehmen, ihre Prozesse zu automatisieren und so die Effizienz zu steigern, die Qualität zu verbessern und den Workload zu verringern. Allerdings fordern Unternehmen zunehmend auch die Automatisierung von noch komplexeren Aufgaben, die RPA allein nicht bewältigen kann.

Um die Automatisierung komplexerer Aufgaben zu ermöglichen, wird RPA durch maschinelles Lernen (ML) und künstliche Intelligenz (AI) unterstützt. Diese als Intelligent Process Automation (IPA) bezeichnete Sammlung fortschrittlicher Technologien ist für die meisten mittleren bis großen Unternehmen zum zentralen Thema geworden. Die Herausforderungen bei der Implementierung können jedoch manchmal eine Belastung für die Unternehmen darstellen, die an einer Implementierung interessiert sind, aber nicht über die notwendigen Fähigkeiten und das Know-how verfügen.

Um die Fragen der Industrie zu beantworten und unsere umfangreichen Erfahrungen bei der Implementierung von RPA zu teilen, hat sich Adastra entschlossen, als Sponsor am Intelligent Automation Summit teilzunehmen, der zusammen mit dem BPM 4.0 Summit vom 27. bis 29. November 2022 in Berlin stattfand. In interaktiven World Café Sessions und Challenge your Peers Sessions wurden unter anderem Themen rund um Prozessmanagement, effiziente Umsetzung von Automatisierungsinitiativen und den Einsatz von AI in der Prozessautomatisierung diskutiert.

Obwohl Intelligent Automation ein weites Feld ist, war es interessant zu verstehen, wie ähnlich die Herausforderungen sind, denen sich Unternehmen auf ihrem Weg zur Automation stellen müssen. Neben Themen wie dem effektiven Einsatz von Automatisierungstechnologien und der Prozessmodellierung stand auch die organisatorische Ausrichtung im Mittelpunkt der Diskussionen, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

–  RPA Practice Lead, Adastra GmbH

Die verschiedenen Sessions waren eine ausgezeichnete Gelegenheit für Unternehmen aus verschiedenen Sektoren, ihre Erfahrungen im Bereich Intelligent Automation auszutauschen. In unserer World Café Session diskutierten unsere Experten Dr. Merve Cim (Lead RPA Analyst) und Simon Wiege (RPA Practice Lead) mit den anderen Teilnehmenden, wie man RPA aufbaut und mit IPA skaliert. Sie sprachen über typische Gründe für das Scheitern einer RPA-Initiative in einem frühen Stadium, die Vorteile des Automation Operational Maturity Modells, die Verteilung von Rollen und Verantwortlichkeiten in einem solchen Modell, die Auswahl des richtigen Center-of-Excellence-Modells und wie RPA durch AI erweitert werden kann. In unserer Challenge your Peers Session diskutierten unsere beiden Experten zusammen mit Benedikt Blaser (Lead Partner Enablement EU) von unserem Partner Automation Anywhere, wie ein effizientes Process Assessment gestaltet werden kann. Im Detail erfuhren die Teilnehmenden, wie man vom Bewusstsein im Unternehmen zur Bereitschaft für eine Umsetzung bei Fachexpert*innen gelangt, wie man Herausforderungen beim Projektumfang feststellt, wie man KPIs und Reifegrad definiert und welche typischen Herausforderungen bei der Implementierung auftreten.

Die Veranstaltung ermöglichte es Unternehmen, wertvolle Einblicke in Intelligent Automation und Ansätze zur Lösung von Implementierungsherausforderungen im Zusammenhang mit RPA und IPA zu gewinnen.

Der intensive Austausch über Prozessmanagement, Best Practices und innovative Use Cases lieferte uns sehr nützliche Erkenntnisse darüber, wie Ineffizienzen beseitigt und durch Intelligent Automation mehr Wert geschaffen werden kann. Insbesondere die Diskussionen über Low-Code/No-Code-Automatisierung machten deutlich, wie wichtig es ist, dass Unternehmen auf die sich schnell entwickelnden Automatisierungstechnologien vorbereitet sind.

–  Lead RPA Analyst

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